29 Juli Leben und sterben lassen
Die Plejadier prophezeiten uns für 2025: „das Gute wird besser und das Schlechte wird schlimmer“.
Von diesem Jahr haben wir bereits die Hälfte durchlaufen. Jeder, der bewußt und wach ist, sieht die Prophezeiung der Plejadier bestätigt.
Daraus folgt nun ganz natürlich die persönliche Frage: auf welcher Seite möchte ich stehen?
Denn um diese Wahl, wenn sie noch nicht getroffen wurde, geht es nun in allen Bereichen des Lebens. Das ist die Frage, die es sich vor jeder Entscheidung zu stellen gilt: klar und nichts beschönigend.
Denn zwischen Gut und Schlecht gibt es nichts mehr, das Sicherheitsnetz ist zerrissen, die Grauzone verschwunden. Was bleibt ist: entweder oder.
Das macht die ganze Sache einfacher. Ja, „es darf leicht gehen“, wie die Sirianer uns im 5 Uhr Tee zeigen.
VERFEINERUNG AUF ALLEN EBENEN
Der August ist ein Monat der Verfeinerung der Energien, Absichten, Taten und auch der Verfeinerung des Unterscheidungsvermögens. Das alte Fundament, von dem bedauerlicherweise die Mehrheit immer noch glaubt, dass es stabil sei, kracht gerade in Turbogeschwindigkeit zusammen.
Wer Erinnerungen an Leben in Atlantis hat, hat eine ungefähre Ahnung, was noch kommen wird.
Wer das neue Licht-Fundament schon kennt (Inhalt des Galaktischen Salons Juni), der hat eine Alternative und klammert sich nicht an das sinkende Schiff, welches unweigerlich untergehen wird. Wird der Absprung gewagt, dann ist nicht nur ein Überleben, sondern auch ein neues besseres Leben/Sein möglich.
Praktisch gesehen bieten diese Sommermonate nicht nur Gelegenheit zur Wahl, Erholung und Neuorientierung. Sie bringen auch die erste große Welle des „Lebewohls“ mit sich.
Wohnorte werden verlassen und neue gewählt. Partnerschaften und Kooperationen lösen sich auf und neue werden eingegangen.
Handwerke/Berufe sterben und werden durch KI ersetzt.
Menschen werden geboren, Menschen gehen, und es werden noch sehr viele im weiteren Verlauf des Jahres gehen. Zu diesem Zeitpunkt hat fast niemand mehr keine Sterbe- und/oder schwere Krankheitsfälle in seinem Umfeld zu verzeichnen.
PRAKTISCHE HERZÖFFNUNG
Momentan gehe ich vermehrt in Krankenhäusern, nicht nur in meiner Funktion als Heilerin, sondern auch als Freundin. Dabei bezeuge ich die verschiedensten Arten körperlichen, geistigen und seelischen Leidens. Es ist nicht leicht, in einem auf Profit aufgebautem Gesundheitssystem mit dessen Brutalität, Grausamkeit und Unmenschlichkeit umzugehen.
Wie komme ich damit zurecht und vor allem wie kann ich mit den betroffenen Menschen bestmöglich umgehen? Was bedeutet hier gelebte Herzöffnung, praktisch, nicht nur theoretisch?
Wenn ich eine direkte Aufforderung erhalte, als Heilerin tätig zu sein, dann werde ich nur aktiv, wenn es auch für mich stimmig und der Mensch in der Eigenverantwortung ist.
DIE EINE RICHTIGE METHODE?
Dennoch: selbst nach all den Jahren Arbeit mit schwer kranken Klienten, weiß ich immer noch nicht, wie und wodurch sie letztendlich gesund wurden.
Es gibt nicht die eine Behandlungsmethode, die bei jedem wirkt. Die einzige Gemeinsamkeit ist die, daß drei Aspekte nämlich Körper, Themen/Ursachen und Umgebung gereinigt und transformiert werden müssen, um eine wirkliche Genesung zu erreichen.
Wenn ich keine direkte Aufforderung habe, als Heilerin tätig zu sein, und es sich um ein Familienmitglied, Freund oder Bekannten handelt, dann kann ich der Person für ihren eigenen Weg den Raum halten.
Ich kann Liebe, Mitgefühl, Freundlichkeit, Sanftheit und Menschlichkeit einbringen. Und was vielleicht das Wichtigste ist: ich kann mich und meine Befindlichkeiten zurücknehmen, meine Trauer bei mir behalten und die Entscheidung der Seele meines Gegenübers vollumfänglich respektieren.
Jeder triffst seine ganz persönliche Entscheidung wann und auf welche Weise er die Erde verläßt. Ich muß diese Entscheidung nicht verstehen. Und ich maße mir auch nicht an, es zu können.
Selbst wenn ich die Dinge aus der höheren Warte betrachte und mein kosmisches Team zur Hilfe nehme:
das Fassungsvermögen des Menschen ist so lächerlich klein, daß es vermessen wäre zu behaupten, daß wir die Schöpfung verstehen.
Ich darf sein, wie ich bin, und ich darf andere so sein lassen, wie sie sind.
MEHR RAUM FÜR DIE ICH BIN PRÄSENZ
Warum ich all das schreibe? Weil ich finde, daß es höchste Zeit wird, spirituelle Inhalte wieder auf eine ganz praktische Ebene zu bringen und auf das tägliche Leben zu übertragen. Sonst bleiben es Schlagwörter und leere Phrasen. Und davon haben wir wahrlich auf der schlimmen Seite genug.
Praktische Herzöffnung bedeutet, für die Person wirklich da zu sein. Es bedeutet, den eigenen Schmerz zu hüten, statt ihn auf dem kranken oder im Transit begriffenen Menschen auszuschütten.
Es bedeutet auch, egoistische Gedanken und Gefühle zu beobachten und zu meistern – dem Ego weniger Gewichtung einräumen und dafür tiefer in die Verkörperung der ICH BIN Präsenz zu gehen.
DIE EIGENE WICHTIGNAHME ZURÜCKSCHRAUBEN
Die eigene Person/Ego ist in einem solchen Szenario nicht wichtig. Es geht nicht darum, was ich in dem Moment brauche, sondern was der Hilfebedürftigen braucht.
Was kann ich anbieten, tun und sagen, daß der Transit leichter fällt?
Daher frage ich die Person: was brauchst Du? Was kann ich FÜR DICH tun?
Ich erinnere mich daran, daß ich es schon als Kind furchtbar fand, wenn sich Menschen an Strebende geklammert haben mit den Worten: laß mich nicht alleine, du darfst nicht gehen! Ich brauche dich!
Denn ich habe gesehen, was es für den, der gehen wollte, für ein Leid bedeutete.
Ein offenes Herz zu haben bedeutet, der Person die Reise so angenehm und würdevoll wie möglich zu machen.
ICH WEISS, DASS ICH NICHTS WEISS
Gelebte Spiritualität und Herzöffnung bedeutet auch keine Besserwisserei. Die Wege eines jeden Einzelnen sind komplex. Es ist spirituelle Hochmütigkeit zu behaupten, daß ich weiß, was der/die andere zur Heilung braucht.
Vielleicht ist Heilung auch nicht das, was sie/er gewählt haben. Vielleicht ist den Weg, den er geht, für ihn seine ganz eigene Art der Heilung auf einer anderen Ebene. Vielleicht ist es genau der richtige Zeitpunkt zu gehen.
Das Heilung nie ohne Aufforderung angewendet werden soll, ist ohnehin selbstverständlich.
ZWEI WELTEN: MENSCHEN ODER CYBORGS
Wenn wir diese Herzöffnung nicht leben, kultivieren und immer weiter ausdehnen, dann werden wir Cyborgs.
Dann ist das gelebte künstliche Intelligenz. Das Schlechte wird schlimmer.
Ich sage nicht, daß der Prozess einfach ist. Mein Herz ist mit Dir, wenn Du diesen gerade in welcher Form auch immer durchläufst.
Auch für mich ist er herausfordernd, und so wie ich heute damit umgehen kann, konnte ich es nicht immer. Jedoch wird es immer leichter, wenn wir uns unserem eigenen Schmerz stellen, unserem eigenen Egoismus und uns nicht mehr wichtig nehmen. Das kann ich Dir aus eigener Erfahrung versichern.
Das Gute wird dann besser. Und das ist ein wichtiger Teil unseres Lernprozesses.
Die Andromedaner sagten einst: „Die Liebe die du zurückhältst, ist der Schmerz den du trägst“ (Alex Collier)
Das kann ich bestätigen: wenn wir unsere Liebe zeigen und nicht mehr zurückhalten, dann verschwindet auch der Schmerz.
Das ist gelebte Spiritualität, das ist wahre Herzöffnung. Die wahre und bedingungslose Liebe erhält dann mehr Raum und wunderschöne Momente und Begegnungen auf Herz- und Seelenebene sind möglich.
Wenn wir mutig diesen Entwicklungsschritt gehen, und immer mehr Schmerz gehen lassen und mehr Liebe in unser Herz einladen, helfen wir dem anderen, weil wir uns selbst helfen.
Dann kann es für beide leichter gehen.
Solara
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